Das Kloster Wörschweiler als Grablege von Adel, Ritterstand und Klerus

Aus Kloster Wörschweiler
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Neben den Stiftern wurden in Wörschweiler auch weitere “Laien” - also keine Mönche der Zisterzienser – begraben. Diese Ausnahme ist auf eine Erlaubnis von Papst Alexander IV. zurückzuführen, der dieses Recht am 10. Januar 1256 für das Kloster verbriefte[1]. Nach Hans-Walter Herrmann war die Beisetzung von Laien auf den Klosterfriedhöfen und des Adels in den Klosterkirchen im allgeeinen bereits ab 1217 erlaubt[2]. Die Zisterzienser versuchten sich dem so lange wie möglich zu entziehen, um Berührungspunkte mit Laien zu vermeiden [1].

Die Grafen von Saarwerden hatten die Klosteranlage nicht zuletzt für die Nutzung als Familienruhestätte gestiftet. Als solche wurde es von ihren Nachfolgern und deren Lehnsleuten bis zum Tod des letzten Grafen von Homburg genutzt. Bei den Ausgrabungen in den 1880er-Jahren hat man die Grabplatten im Klausurhof gehoben. 17 Grabplatten befinden sich noch heute in der Ruine - aufgestellt an der Außenwand der Basilika. 6 weitere Platten bzw. Fragmente befinden sich im Römermuseum Schwarzenacker. Die Grabstellen im Klosterhof wurden durch Betonplatten verschlossen bzw. markiert. Leider ist auch diese notdürftige Beschriftung zwischenzeitlich stark verwittert. Berichten der “Saarbrücker Zeitung” vom 16.11.2012 zufolge, sollen die Betonplatten durch Nachbildungen der Originale ersetzt werden und eine Beschriftung der Gräber angebracht werden.

Hermann Hahn hat vor über 100 Jahren umfangreiche Recherchen zum Kloster Wörschweiler als Begräbnisstätte durchgeführt. Er hat ein Verzeichnis, unterteilt in zwei Gruppen, erstellt. Für die erste Gruppe ist seines Erachtens belegt, dass diese Personen im Kloster begraben werden sollten oder wollten, jedoch nicht, ob dies dann auch erfolgte. Für die zweite Gruppe sei hingegen die Beisetzung im Kloster Wörschweiler überliefert[3].

In Hahns Aufstellungen sind die Grabsteine, welche im Kapitelsaal des Klosters gehoben wurden, noch nicht berücksichtigt. Sie wurden im Rahmen der Kampagne der 1950er Jahre ausgegraben.

Der Autor greift diese Aufteilung von Hahn -erweitert auf die Gruppe der gefundenen Gräber - auf (Gruppen I - III). Gegebenenfall sind du von Hahn als "A" und "B" bezeichneten Gruppn mit Anmerkungen in eckigen Klammern zum aktuell bekannten Stand versehen.

  • Gruppe I

Nach Hahn haben diese Personen ein Begräbnis in Wörschweiler verfügt oder gewünscht.

  • Wilhelm von Dunzweiler (Urkunde v. 29.04.1247). Er und seine Frau Pantzerte verzichteten dafür auf eine Klage gegen das Kloster[4]. Er soll nach seinem Tod binnen eines Tages abgeholt und bei den Klosterbrüdern begraben werden.[5] [6] („bei den Klosterbrüdern“ meint bei den Mönchen und damit auf dem Friedhof vor dem Kloster).
  • Gertrud von Glitzenzellen (09.05.1261) - für ein Erbe bei Klingenmünster[8],[9]. "Glitzenzellen" konnte der Autor als "Gleiszellen" identifizieren.
  • Enela von Morsberg (Marimont-lès-Bénestroff) - im Gegenzug für eine Schenkung (17.05.1308)[12]. (Diese Schenkung, die als Gegenleistung ein Begräbnis im Kloster inklusive Abholung der Leiche verlangt, ist mit Datum vom 16.05.1308 auch in Neubauers Regesten dokumentiert[13] - allerdings ist der Name dort “Guela von Morsperg”.
  • Graf Friedrich (II.) von Saarwerden (1342) - für ein Vermächtnis[14] (vgl. Regesten Nr. 655[15]). Ergänzung: nach den Saarbrücker Regesten, lebt Friedrich 1357 noch, da ihm der Kaiser das Geleit für seine Grafschaft zuspricht[16]
  • Graf Arnold zu Hohenburg und Herr zu der Fels (03.06.1382) – bestätigt für sein gewünschtes Begräbnis in Wörschweiler alle Schenkungen seiner Vorfahren[17] [18].
  • Graf Johann zu Hohenburg und Herr zu der Fels (29.04.1434) - für weitgehende Rechte[19]. Der Grabstein des 1449 verstorbenen letzten Grafen von Homburg wurde in den 1950er-Jahren gefunden, somit ist das Begräbnis in Wörschweiler nun gesichert, siehe "Grabplatte des Grafen Johann von Homburg". Vgl. außerdem in den Regesten, den Eintrag, nach welchen dieser Wunsch des Grafen am 29.04.1434 dokumentiert wurde – in der betreffenden Urkunde gibt er an, schon seine Eltern seien in Wörschweiler begraben. Somit ist nach Auffassung des Autors auch für Graf Arnold und seine Gattin die Bestattung in Wörschweiler schriftlich überliefert und diese beiden gehören somit in die nachfolgende „Gruppe II“[20].

Nicht bei Hahn aufgeführt ist der Priester "Jakob gen. vom Stocke (de Cipo)", welcher besiegelt durch die Kurie zu Trier, im März 1246 sein Begräbnis in Wörschweiler wünscht. Dafür vererbt er Haus und Hof bei der Moselpforte Trier dem Kloster und verspricht gleichzeitig den Bau eines Oratoriums auf seinem Anwesen[21]. Die Moselpforte befand sich bei Pfalzel. 1270 wird ein Streit des Klosters mit dem Trierer Bürger "Giselbert" zugunsten Wörschweilers entschieden, bei welchem es darum ging, dass dieser den Mönchen durch "Tor und Zaun" den Zugang zu diesem (benachbarten) Anwesen versperren wollte. Das Oratorium wird hierbei als gebaut erwähnt[22].

  • Gruppe II

Nach Hahn ist für diese Personen die Bestattung im Kloster Wörschweiler schriftlich überliefert.

  • Graf Ludwig II., der Jüngere, von Saarwerden. Graf Ludwig der Jüngere, fiel im Verlauf des fünften Italienfeldzug Kaiser Friedrichs I. Sein Tod ist demnach ca. 1176 zu datieren. Seine Gebeine wurden von Abt Balduin zurückgeführt und zwischen dem 12. März und dem 9. April 1180 im Kloster Wörschweiler beigesetzt[23] [24]. Nach der Quelle "Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836" (S. 239) fand die Beisetzung am 09. April 1179 statt. Dieses Datum ist auf eine das Kloster Eußerthal betreffende Urkunde zurückzuführen - Hermann Hahn geht hier von einer möglichen Rechnung in Marienjahren aus und hält 1179 für eher unzutreffend[23].
  • Graf Theoderich von Hohenburg - beurkundet nach 1180 durch seinen Sohn Graf Friedrich[25].
  • Graf Friedrich von Hohenburg - beurkundet durch Privilegiengewährung seines Sohns Theoderich für das Kloster am 12. Juni 1219[26].
  • Graf Folmar II. von Kastel - beurkundet am 08.05.1223 durch Schenkungen seiner Tochter Mechtildis, bestätigt durch ihren Bruder Graf Heinrich[27] (vgl. dazu auch die Regesten des Klosters[28]).
  • Gräfin Jutta - Gemahlin des Folmar II. von Kastel[29] (für Hahn nicht ausreichend bestätigt - vgl. auch hier die Regesten[28]).
  • Graf Johann(es) - Sohn des Grafen Heinrich von Kastel[30] (bei Andreas Neubauer datiert nach dem 27.01.1235[31]).
  • Graf Heinrich von Kastel - zwischen 1235 und 1237[32] (vgl. Andreas Neubauer, Regesten ...71: Die Witwe hätte das Kloster wohl nicht weiter bedacht, wenn ihr Gemahl nicht dort bestattet gewesen wäre).
  • Heinrich, Herr von Kirkel - bezeugt am 01.10.1242 durch Philipp von Falckenstein und am 02.10.1242 durch Johann und Arnold von Siersberg[33] (seine Neffen). Den Regesta Imperii ist zu entnehmen, dass Heinrich 1251 mit der Reichsburg Kirkel belehnt wurde[34]). Das ist auffällig, da aus den Wörschweiler Regesten vom 01. u. 02.10.1242 hervorgeht, dass Heinrich 1242 verstorben ist[35].
  • Ludwig IV. von Saarwerden - bezeugt am 01.04.1243 durch eine Schenkungsurkunde von dessen Vater Ludwig III. (Bruder des Heinrich von Kirkel), seine Frau Agnes und ihres Sohn Heinrich[36] (vgl. auch Andreas Neubauer, Regesten ...[37]).
  • (Graf Johann von Zweibrücken-Bitsch, verstorben am 23. Jan. 1337 - Hahn führt diesen Grafen wegen Zweifeln nicht in der Gruppe auf; nach Neubauers Regesten wäre er hier einzuordnen[39]).
  • Lambrecht von Kastel, seine Frau Katharina von Zweibrücken und deren Söhne Michel und Albrecht - bekannt am 24.06.1448 durch den Abt Johann von Wörschweiler[42] [43]. (Sie sollen vor dem St. Bernhards-Altar begraben sein[44] [45]. Albrecht und Michel werden am 12.05.1448 in einer Stiftung der Katharina bereits als „selig“ bzw. verstorben bezeichnet[46]. Vgl. hierzu auch "Grabplatte des Albert von Kastel"

Für Hermann Hahn sind die untersuchten Dokumente nicht in jedem Fall ein endgültiger Beleg für eine Beisetzung in Wörschweiler - für den

  • Graf Walram von Zweibrücken, fand er dies widerlegt[47], bei dem von ihm ebenfalls aufgeführten
  • Graf Johann von Zweibrücken (der als Sohn von Eberhard von Zweibrücken, wie sein älterer Bruder Simon, eigentlich "Zweibrücken-Bitsch" heißen müsste) hatte er erhebliche Zweifel[48]. Neubauers Regesten datieren den Tod von Graf Johann von Zweibrücken-Bitsch auf den 23. Januar 1337 und geben den Begräbnisort Wörschweiler an [49]).
  • Gruppe III

Auf Grundlage der gefundenen Gräber kann man schließlich eine dritte Gruppe bilden, diese umfasst auch die bislang entdeckten Gräber der Äbte. Der Autor konnte nicht alle Grabplatten entziffern bzw. identifizieren. Oftmals gelang dies dank der Veröffentlichung von Hermann Hahn, welche im Jahr 1900 bereits Fotografien enthielt[50]. Somit war ein Abgleich möglich. Es ist davon auszugehen, dass viele der Inschriften vor über 100 Jahren noch weniger verwittert waren.

Der Bogen des Arkosol-Tumbengrabs im südlichen Querschiff

In der Südwand des südlichen Querschiffs wurde ein Arkosol-Tumbengrab entdeckt. Der Bogen des Arkosol ist erhalten. In der Tumba erfolgten zwei Beisetzungen. Untersuchungen des unteren Skeletts führten zu den Ergebnis, dass es sich bei dieser zuerst bestattenen Person um eine Frau handelt. Die obere Grablege war geplündert und leer. Ebenso der Kirchenboden vor dem Arkosol[51]. In den Erinnerungen des Architekten Julius Kirsch an die Grabungskampagne des Prof. Schmoll gen. Eisenwerth, findet man einen Rekonstruktionsversuch der Tumba. Möglicherweise gab es ein weiteres Arkosol-Tumbengrab im nördlichen Querschiff, welches weichen musste, als ein Durchgang zum Mönchsfriedhof geschaffen wurde[52].

Aufgrund der Integration des Arkosol in diesem älteren Teil des Kirchenbaus, ging Schmoll gen. Eisenwerth davon aus, dass sich hier die Gräber der Stifterfamilie befanden haben könnten. Als weitere Grablege für die Stifterfamilie vermutet er den nördlichen Kapellenanbau[53]. Hier könnte man an auch an eine notwendige Umbettung aus dem nördlichen Arkosol denken. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Frau im südlichen Arkosol um Gertrud von Saarwerden handeln könnte. Nachzuweisen ist das bislang nicht. Über den Verbleib des Skeletts trifft Schmoll 1981 keine Aussage[54]. Interessant wäre, ob es verbliebene DNA für einen Abgleich mit der DNA von Verwanden gibt, zum Beispiel Papst Leo IX. oder dessen Großtante Adelheid von Metz. Geht man davon aus, dass es zwei Arkosol-Doppelgräber gegeben hat, so kämen für diese Friedrich I. und seine Frau Gertrud, sowie deren Sohn Folmar I. und dessen Frau Stephanie in Betracht. Im Kloster Eberbach war eine solche Wandnische Ruhestätte der ersten Äbte[55].

Weitere Grabstätten von Stiftern vermutet Feldhaus in der ersten Bauphase der Vorhalle (Paradies), auf diesem Weg sollte seiner Ansicht nach das ursprüngliche Bestattungsverbot von Laien in der Klosterkirche umgangen werden[56]. Wie man aus Schmolls Ausführungen zum Arkosol-Tumbengrab (s.o.) ableiten kann, galt dieses Verbot für die unmittelbaren Stifter nicht. Dennoch mag Feldhaus' Vermutung für die Zeit nach dem Observanzwechsel zutreffen, da die nachfolgenden Zisterzienser erheblich länger an diesen Regeln festhielten[57].

Fotos von Öffnungen der Gräber im Kapitelsaal werden in einer Präsentation von Dr. Heribert Feldhaus gezeigt.

Am Langhaus- bzw. Querhaus der Kirche

Die Grabplatten am Langhaus Die beiden Grabplatten am Querhaus

Grabplatte des Conradus Abbas (1)

Grabplatte des Abtes Conrad(us)

Inschrift:

Unten: ... CONRAD(US)

Links: (A)BBAS LOCI (H)UIS REQ(UI)ESCAT IN PAC(E)

Oben und rechts: ANNO D(OMI)NI MCCCLXXXIIII

Rechts: VALENTINI MARTIRIS

Abt Conradus dieses Ortes ruhe in Frieden im Jahre des Herrn 1384 zu Valentini Martiris

Der Tag des Märtyrers Valentin ist der 14.02. Demnach ist der Wörschweiler Abt Konrad am 14.02.1384 verstorben.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.

An einer dazu passenden Grabstelle liegt heute eine Betonplatte mit einer behelfsmäßigen Beschriftung. Sie lautet:

“CONRADUS ABBAS WERNESVILLARENSIS † 14.02.1355”

Die dort angegebene Jahreszahl weicht also ab. Dennoch kann aufgrund der Kombination von Namen und Todestag davon ausgegangen werdern, dass es sich um die selbe Person handelt.




Grabplatte eines Herrn von Castel/Kastel (2)

Grabplatte "Herr von Kastel"

Die Grabplatte ist ohne Inschrift, nur mit einem Wappen mit Zickzackbalken versehen. Sie wurde von Hermann Hahn den Herren von Castel (Blieskastel) zugeordnet[58]. "Herren von Castel" bezieht sich hier nicht auf die Grafen von Blieskastel, die 1237 ausstarben - sie führten jeweils andere als das hier vorliegende Wappen[59].

Hermann Hahn stellt fest, dass das Wappen den Kirkelern (Kirkel-Siersburg) und den Herren von Castel zugeordnet werden könnte, legt sich jedoch auf die Kasteler fest, da nur für diese Familie eine Beziehung zum Kloster Wörschweiler nachgewiesen sei. Er ging davon aus, dass der Stein unvollendet ist und möglicherweise unmittelbar an der Fundstelle außerhalb der Kirche bei der nördlichen Kapelle bearbeitet worden sein könnte. Aufgrund der Schildform datiert er den Stein auf das Ende des 14. Jahrhunderts. [60]. Diese Datierung würde zu Lambrecht von Kastel, seiner Frau Katharina oder deren Sohn Michel passen (vgl. dazu Gruppe II).

Von den Kirkelern soll Graf Heinnrich von Kirkel in Wörschweiler begraben sein[61]. Überdies erscheinen die Herren von Kirkel vielfach in den Regesten des Klosters. Vergleicht man den Schild mit den Angaben auf der Heraldikseite "Dr.-Bernhard-Peter", so könnte man das abgebildete Wappen ggf. auch dem 13. Jhdt. zuordnen.

Graf Heinrich von Kirkel kommt für diesen Stein freilich nicht in Frage. Als Sohn Graf Ludwigs des Älteren von Saarwerden, er­hielt er zum Erbe die Herrschaft Kirkel. Nach der Heraldikseite „andreasschommer.gmxhome.de“, führ­te Heinrich das Wappen der Saarwerdener Grafen. Auch in Hahns Beschreibung enthält sein Wappen den Saarwerdener Adler[62]. Nach seinem Tod 1242 ging Kirkel an seine Neffen - die Her­ren von Siersburg. Deren Kirkeler Linie nannte sich alsbald nach dieser Burg und führte den Zackenbalken in Rot auf Gold - ohne den Siersburger Turnier­kragen der Stammlinie. Farben sind auf der Grabplatte freilich nicht zu erkennen, da jedoch Wörschweiler in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kirkel liegt, ist es nicht ausgeschlossen, dass es sich hier um das Wappen der Kirkeler handeln könnte.

Zeitlich passen auch Ludwig und Johann von Kirkel - deren Wappen Hahn allerdings mit "Rund" angibt. Beide lebten bzw. starben in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts[63].






Grabplatte des Abtes Heinrich (3)

Grabplatte des Abtes Heinrich

Inschrift:

  • Oben nach rechts: anno d(omi)ni MCCCCXXVII
  • Rechts: vig...
  • Unten: ... lis abba’
  • Links: dom’...n pace amen

Dieser Abt ist somit 1427 verstorben - mehr kann nicht mehr entziffert werden.

Es gibt in Wörschweiler eine Betonplatte für einen Abt Heinrich - man die Jahreszahl nicht mehr entziffern und es gab mehrere Äbte diesen Namens.

Ein Abt Heinrich ist ab dem Jahr 1419 in den Regesten dokumentiert[64]. 1421[65] führte er im Auftrag des Papstes eine Untersuchung in einer Patronatsrechtsangelegenheit des Klosters Gräfinthal durch. Für das Jahr 1422 ist er ebenfalls verbrieft[66]. Der Name dieses Heinrich erscheint noch in zahlreichen Einträgen in den Regesten bis zuletzt 1425[67].

Spätestens 1429 ist dieser Abt Heinrich verstorben (bzw. nicht mehr im Amt), denn 1429 ist Abt Johannes belegt.[68] Somit ist die Grabplatte mit "1427" genau in die Lücke zwischen den schriftlichen Belegen von 1425 und 1429 datiert. Wenn es sich bei "(u)lis abba(s)" (s.o.) um den Namen des hier beigesetzten Abtes vor dem Wort "Abbas" handelt, so ist diese Grabplatte nicht dem Henricus, sondern einem unbekannten Abt zuzuordnen.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.




Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes (4)

Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes

Bei dieser Grabplatte ist weder ein Name, noch ein Datum zu entziffern. Es gibt in Wörschweiler eine weitere Betonmarkierung (die Betonmarkierungen ersetzten bei Ausgrabungen die gehobenen Grabplatten) für einen Abt. Sie ist mit „Abt Johannes“ und dem Sterbedatum „23.01.1458“ beschriftet.

Das Bild zeigt den Stab eines Abtes.

Inschrift:

  • Oben: an(n)o d(omi)ni MCCCC...

  • Rechts:...vo...obiit...do’...?villa?...

  • Unten: ...as...ut... (Stand unten der Name? und "as" von "abbas"?
  • Links: a(ni)ma...requießcat i pace ame(n)...

Somit gibt es eine Betonmarkierung mit dem Namen Heinrich, jedoch ohne erkennbares Datum und die oben beschriebene Betonmarkierung. Gleichzeitig sind neben der eindeutig beschrifteten Grabplatte des Abt Symey noch zwei weitere Grabplatten von Äbten vorhanden. Die oben gezeigte Grabplatte mit dem Jahr 1427 ohne Namen und diese für eine Identifizierung unzureichend lesbare Platte. Da „Johannes“ nicht zur Grabplatte mit dem Jahr „1427“ passt, hat der Autor ihm diese Grabplatte zugeordnet, denn das Sterbedatum passt zu dem zuletzt 1457 lebend erwähnten Abt Johann(es)[69]

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.




Grabplatte der Gräfin Agnes und Propst Heinrichs (5)

Grabplatte des Gräfin Agnes und ihres Sohnes Propst Heinrich

Gräfin Agnes von Zweibrücken, geb. Vaudémont (Gattin von Walram I. von Zweibrücken) und deren zweiter Sohn Heinrich, Propst zu Hornbach und Erzdiakon von Straßburg.

Der Grabstein wurde 1873 im Kreuzgang ausgegraben. Die Inschrift in Uncialis lautet entschlüsselt:

† Hic iacent Agnes comitissa Geminipontis nata de Widamunt et Heinricus prepositus filius eius. Orate pro eis...
Das Wappen zeigt links den Löwen der Grafen von Zweibrücken mit dem Turnierkragen der Zweibrücker Linie. Anders als bei Hermann Hahn angegeben[70], fehlt dieser nicht. Die rechte Hälfte zeigt die Balken von Vaudémont.
Ausschnitt des Zweibrücker Wappens mit Markierung des Turnierkragens

Hermann Hahn nimmt an, dass die Gräfin Agnes vor dem 24.03.1281 und ihr Sohn spätestens im März 1303 gestorben ist[70].

Davon abweichend findet man in den Regesten des Klosters von Andreas Neubauer folgenden Eintrag (Zitat): “Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier, am 17. März 1305 verstorben, wird im Kloster Werschweiler begraben“[71].

Dem spricht entgegen, dass man dort auch einen Eintrag findet, welcher in das Jahr 1302 datiert ist. Dort heißt es „...seiner Gemahelin Frawen Agnesen und seines Sohnes Heinrich Brobsts beider seligen Jorgezeit begehn sollen...“ Demnach ist Probst Heinrich zu diesem Zeitpunkt schon tot[72].

(Abstammung Gräfin Agnes)
(Abstammung Probst Heinrich)










Grabplatte des Grafen Johann von Homburg (6)

Grabplatte des Grafen Johann von Homburg

„octo kl apl...“ Das Datum „25. März“. Mehr ist auf der Grabplatte, welche von einem Wappen mit Helmzier geschmückt wurde, nicht mehr zu entziffern.

Das Wappen zeigt einen Löwen, wie man ihn bei den Grafen von Homburg findet.

Der letzte Graf von Homburg, Johann(es), starb am 25.03.1449. Graf Johann von Homburg, Herr zu der Fels, wurde im Kloster Wörschweiler begraben.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der westlichen Reihe des Kapitelsaals durch eine Nachbildung markiert.













Grabplatte des Wilhelm und der Dorothea von Lewenstein (7)

Grabplatte Wilhelm und Dorothea von Lewenstein

Hermann Hahn hat die beiden Inschriften dieser Grabplatte aufgelöst:

“Anno domini 1507 die 20. mensis Januarii (20.01.1508) obiit Wilhelmus de Lewenstein armiger, cuius anima requiescat in pace”

“† Anno domini 1519 uff ostermontag (25.04.) ist gestorben die ersam Frauw Dorothea witwe Wilhelmi seligen von Lewenstein, der Gott genad. Amen.”

Bei diesem Doppelgrab sind links die beiden Abstammungswap­pen des Gatten und rechts die beiden Abstammungswappen der Witwe abgebildet. Hahn verortet den Fundort in die nördliche Seitenkapelle[73].














Grabplatte des Albert von Kastel (8)

Grabplatte des Albert von Kastel

Hermann Hahn löst die Inschrift dieser Grabplatte wie folgt auf:

“Anno domini 1439. feria quinta post festum Margarete (= 23.07.) obiit Alberuts de Castris armiger. Eius anima requiescat in pace.”

Die Grabplatte trägt ein Wappen mit gezacktem Balken, das man in der Region den Herren von Kirkel zuordnen könnte. Die Herren von Kirkel waren eine Seitenlinie der Siersburger, welche deren Wappen - ohne den Siersburger Turnierkragen - übernommen hatten. Sie führten den Zackenbalken in Rot auf Gold.

Hermann Hahn geht hier vom Wappen von Castel aus, was aufgrund der Inschrift belegt ist.

Hahn merkt an, dass Albert von Kastel und Johann von Lewenstein, welche nach seiner Darstellung beide in Blieskastel lebten, am gleichen Tag gestorben sind. Abweichend von den ihm vorliegenden Angaben zur Fundstelle des A. Lilier (im Vierungsquadrat, südlich), platziert Hahn den Stein noch etwas südlicher ins Seitenschiff vor die südliche Seitenkapelle. Dorthin verortet er auch den St. Bernhardsaltar [74].










Grabplatte des Hermann Boos von Waldeck und des Philipp Hubenriß von Odenbach (9)

Grabplatte Boos von Waldeck und Hubenriß

Der Grabstein wurde im nördlichen Querschiff gefunden. Er trägt eine innere und eine äußere Beschriftung, denn er Stein wurde nach seiner ersten Nutzung wiederverwendet.

Äußere Beschriftung – aufgelöst:

“† Anno domini 1426 ...die Barbare virginis (das ist der 16.12) obiit Hermannus dictus Boys des Walecken. Eius anima requiescat cum beatis. Amen.”[75]

Hermann Hahn konnte unter dem heute sichtbaren Wappen die Spuren eines überdeckten Wappen der Boos von Waldeck erkennen[75] . Der Homburger Amtmann Herrmann Boos von Waldeck war mit Lambrecht Streuf von Castels Tochter Enniche verheitet (vor 1386) und starb 1426 kinderlos[76]. Es handelte sich somit ursprünglich um dessen Grabplatte.

Der Name Hermann Boos von Waldeck ist für das 15. Jahrhundert in der Region mehrfach nachgewiesen. Ein Träger dieses Namens ist für den Anfang des Jahrhunderts als Herr der Gustavsburg in Hattweiler belegt (Homburg-Jägersburg)[77] . Ausserdem ist für den 30.11.1408 ein Hermann Boos von Waldeck als Bruder des Johann Boos von Waldeck und Schwager der Margaretha von Eppelborn schriftlich belegt[78] . Ein Nachkomme gleichen Namens lebte von 1458 bis 1499[79] . Er taucht 1479 (und später) in den Regesten der Landgrafen von Hessen auf[80] .

Innere Beschriftung – aufgelöst:

“Anno domini 1467 in die innocentum (= 28.12.) obiit Philippus Huberiß de Odenbach. Eius anima pauset cum electis.”[75]

Es geht demnach um den im am 26. Januar 1468 begrabenen Philipp Hubenriß von Odenbach[81] .

Ein Johann Hubenriß von Odenbach war 1410 Herr auf der Gustavsburg[82] und um 1472 ist ein Johann Hubenriß von Odenbach in Mimbach[83] nachgewiesen.

Hermann Hahn geht davon aus, dass das Grab des Boos von Waldeck 41 Jahre nach dessen Tod neu belegt wurde und die Grabplatte erneut verwendet wurde[84] .

Das Wappen auf der Grabplatte entspricht dem der “Hubenriß von Odenbach”[85] [75].

Die silbernen Schnallen aus dem Wappen der Boos von Waldeck findet man gelegentlich ebenfalls derart dicht aneinandergereiht (in verschiedenen Gemeindewappen erhalten).



Grabplatte des Edelknechts Theobald von Ninsweiler (10)

Grabplatte des Ritter Theobald

Die Inschrift der Grabplatte aus der nördlichen Seitenkapelle ist lt. Hahn zu interpretieren als:

“† Anno domini 1475. 3. idus Augusti (12.08.) obiit Theobaldus armiger de Ninßwiler, cuius anima requiescat in pace. Amen”.[86]

Das Wappen entspricht augenscheinlich nicht dem der Kirkeler/Kasteler, da hier Rauten zu sehen sind und kein Zackenbalken.

Bei „Ninßweiler“ handelt es sich um das heutige Nünschweiler in der Südwestpfalz.














Grabplatte des Grafen Johann von Mörs-Saarwerden und Lahr (11)

Grabplatte des Grafen Johann von Mörs-Saarwerden und Lahr

Die Grabplatte die ehemals drei Wappen schmückte, ist ohne Inschrift. Die Inschrift und Wappen waren vermutlich in Lettern aus Metall aufgebracht und sind verloren gegangen.

Zwei Betonplatten in der westlichen Grabreihe des Kapitelsaals der Klosterruine, aus der Zeit der Anhebung der Grabplatten, markieren die Gräber des Grafen Johannes von Mörs, Saarwerden und Lahr, sowie des Grafen Heinrich von Saarwerden und Rappoltstein. In den Regesten von Neubauer ist in einer Quelle die Grabplatte des am 18.07.1397 verstorbenen Grafen Heinrich und deren Umschrift noch beschrieben. Die dortige Beschreibung des Wappens scheint eher nicht zu passen, zumindest ist nur von einem Wappen mit dem Saarwerdener Doppeladler (nebst Helmzier) die Rede und nicht von drei Wappen. Die Schrift soll "in Erz eingegossen" gewesen sein, was wiederum hier passen würde[87]. Ausgehend von der Wappenbeschreibung bleibt hier eine Zuordnung zu dem am 02.07.1431 verstorbe­nen Grafen Johannes von Mörs-Saarwerden und Lahr möglich.

Den Regesten zufolge fiel Graf Johann im Juli in einer Schlacht Renés von Anjou gegen Graf Anton von Vaudemont[88]).











Grabplatte der Ennela von Bundenbach (12)

Grabplatte der Ennela von Bundenbach

Die Grabplatte der Ennela, Ehefrau des Ritters Schlump von Bundenbach, wurde im Kreuzgang gefunden. Ennela wird in der Literatur als “Tochter des Ritters Wilher” bezeichnet, welcher einmal “Ritter von Homburg” und einmal “von Buntenbach” genannt wird[89]. Möglicherweise stammte er aus Buntenbach (Großbundenbach) und stand im Dienst der Homburger Herren.

Weitere Informationen zu den „Schlump von Bundenbach“ findet man auf den Webseiten www.heimat-pfalz.de und www.großbundenbach.de.

Die Umschrift des Steins ist in Uncialis gefertigt und lautet aufgelöst:

† Anno domini 1333. 10. kalendas Augusti ( = 23.07.1333) obiit Ennela uxor domini Slomponis militis de Buntenbach[90].

Die noch sehr gut lesbare Jahreszahl auf dem Stein lautet eindeutig MCCCIII - dennoch findet man in den Saarbrücker Regesten einen Eintrag von 1344[91]. Entweder ein Fehler oder eine gleichnamige Tochter?

Auf der Webseite der Gemeinde Großbundenbach wird der Ehegatte der Ennela, Hugo Schlump von Bundenbach, als Stifter der bedeutenden Wandermalereien in der Kirche St. Martin bezeichnet. Auf einer der Bildtafeln ist der zu Füßen der Maria kniende Ritter selbst abgebildet.










Grabplatte des Emerich von Lewenstein (13)

Grabplatte des Emerich von Lewenstein

In der nördlichen Seitenkapelle wurde die Grabplatte des Emerich von Lewenstein gefunden.

Hahn identifiziert hier den Sohn des Emerich von Lewenstein und der Else Hubenriß von Odenbach[92]. (Tochter des Johann Hubenriß von Odenbach[93]).

Die Inschrift löst Hahn wie folgt auf:

”Anno domini 1511. Die vero 20. mensis Aprilis obiit Ermericus des Lebensteyn armiger, cuius anima”.

Die Anordnung von vier Wappen lässt darauf schließen, dass hier eine Grabplatte für ein Ehepaar angefertigt wurde - die Wappen zeigen die jeweilige Abstammung[93].

Mit Hilfe der beiden rechten Wappen identifiziert Hermann Hahn die Frau des Emerichs von Lewenstein als Tochter des Friedrich von Bitsch, genannt Gentersberg (das Hirschgeweih mit Stern), und der Katharine Studigel von Bitsch (der Löwe unten rechts). Da für die Ehefrau keine Inschrift eingehauen wurde, geht er davon aus, dass sie nicht an der Seite ihres Mannes begraben wurde. Möglicherweise aufgrund einer Wiederverheiratung[92].










Grabplatte mit den Wappen der Hubenriß von Odenbach und derer von Lewenstein (14)

Grabplatte "Hubenriß von Odenbach und Lewenstein"

Die Jahreszahl 1467 („MCCCCLXVIJ“) - mehr ist von der Inschrift auf dieser Grabplatte aus dem nördlichen Querschiff außer den Wappen nicht erhalten.

Die beiden Wappen erscheinen auch auf anderen Grabplatten und sind den Herren Hubenriß von Odenbach (der Balken mit den Flechten) und Lewenstein (der Löwe) zuzuordnen. Die Grabplatte entspricht der des Johann Hubenriß von Odenbach (vgl. ebendort) - demnach ist ein weiteres Mitglied dieser Familie in Wörschweiler begraben.

Hermann Hahn da­her schließt ein Kind des Johanns nicht aus[94].













Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach (15)

Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach

Die Inschrift der Grabplatte aus dem nördlichen Querschiff lautet:

Oben nach rechts: anno d(omi)ni MCCCCLXXVI

Rechts:

Unten: Links: requiescat (i)n pace amen Es sind die Jahreszahl “1476” und “...ruhe in Frieden, Amen” zu entziffern.

Das linke Wappen auf der Grabplatte entspricht dem der “Hubenriß von Odenbach”[95]. Das rechte ist das Wappen derer von “Lewenstein”.

Es geht demnach um den im Jahre 1476 begrabenen Johann Hubenriß von Odenbach[96]. Ein Johann Hubenriß von Odenbach war Herr auf der Gustavsburg[97] und um 1472 ist Johann Hubenriß von Odenbach - offenbar ein Sohn des Ersteren - in (Blieskastel-)Mimbach[98] nachgewiesen.

Hahn bestätigt diese Identifizierung und löst vor 1900 die Inschrift wie folgt auf:

“Anno domini 1476. 16. kalendas Novembris (= 17. Oktober) obiit Johannes Hubenriß armiger de Odenbach, cuius anima requiescat in pace. Amen.”[99]

Johann Hubenriß von Odenbach war der Schwiegersohn des Johann von Lewenstein[100]. Offenbar war er auch der Großvater des Emerich von Lewenstein (vgl. dort)[101].








Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius) (16)

Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius)

Kaum etwas kann auf dieser Grabplatte noch entziffert werden und auch die beiden Wappen sind sehr stark verwittert. Vor über 100 Jahren hat Hermann Hahn diese Platte in noch besserem Zustand untersuchen können - er ordnet sie Johann von Lewenstein zu. Sie wurde im nördlichen Querschiff gefunden.

Hahn löste seinerzeit die Inschrift wie folgt auf:

“Anno domini 1439 feria quinta post Margarete (= 23.07.) obiit Johannes domicellus de Lewenstein filius secum iacentis. Eius anima pauset cum beatis”[102].

Johann von Lewenstein übernahm nach dem Tod seines gleichnamigen Vaters dessen Lehen als Vogt im Nalbacher Tal[103].
















Im Römermuseum Schwarzenacker Sieben Grabplatten, bzw. Fragmente von Grabplatten befinden sich im Hofbereich des Römermuseums Schwarzenacker.


Grabplatte des Abtes Symey

Grabplatte des Abtes Symey

Diese Grabplatte befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker.

Nach der Webseite „digiCult-Museen“ des Saarländischen Museumsverband e.V. handelt es sich um die Grabplatte des Abts Symey, verstorben 1338.

Nach digiCULT lautet die in gotischen Majuskeln erstellte Inschrift:

[ABB]AS * LOCI * HUI(US) * REQ(UIESCAT) * I(N) * PACE / * AN(N)O * D(OMI)NI * M / * CCC * XXX * V * [III] * [- - -]

Übersetzung:

"Der Abt dieses Ortes ruhe in Frieden, im Jahre des Herrn 1338 ..."[104]

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.





Grabplatte des Ysenbard von Kastel

Grabplatte des Ysenbard von Kastel

Das Fragment einer Grabplatte aus Wörschweiler befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker.

Hermann Hahn identifiziert diesen ursprünglich im südlichen Querschiff gefundenen Stein als “Ysenbard von Castel”. Er datiert aufgrund von Urkunden einen Tod nach dem 30. März 1400, ohne das Datum oder das Jahr genauer bestimmen zu können. Die älteste vorliegende Urkunde betrifft einen Vertrag mit Johann von Kirkel aus dem Jahr 1382. Aus einer (französisch-sprachigen Urkunde von 1384 kann man den Namen seiner Frau "Jutte" - also Jutta - entnehmen (vgl. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62ff). Ysenbart wird auch in den Saarbrücker Regesten erwähnt - demnach ist er ein Bruder von Simon von Kastel.

Glaubt man dieser niederländisch-verfassten Abstammungstafel, so hat Hahn Recht mit der Annahme, dass Ysenbard ein Nachfahre der Herren von Eppelborn war.







Grabplatte der unbekannten „Frau von Hubenriß“

Grabplatte der unbekannten "Frau von Hubenriß"

Offenbar lässt sich nicht mehr genau bestimmen, um wessen Stein es sich dabei handelt. Den Angaben bei digiCULT-Museen zufolge starb und lebte die Person zwischen 1450 und 1500[105].

Hermann Hahn, der als Fundort das nördliche Querschiff zwischen der Grabplatte mit den Wappen der Hubenriß von Odenbach und derer von Lewenstein und der Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach angibt, geht aufgrund des Wappens ebenfalls von einer Ehefrau eines "Hubenriß von Odenbach" aus[106]. Auch die Lage zwischen den beiden Hubenriß'chen Grabplatten scheint dies zu bestätigen. Johann war mit einer Lewenstein verheiratet, sie kommt aufgrund des rechten Teils des Wappen mit den drei Adlerfängen nicht in Betracht. Verstorben ist sie spätestens 1472, denn am 13. Oktober 1472 übertrug Friderich von Fleckenstein zu Maden­burg, Freiherr von Dagstuhl, nämlich ein Lehen des verstorbe­nen Johann von Lewenstein auf dessen Schwiegersohn Johann Hubenriß. Dabei wird von der Tochter, die namentlich unge­nannt bleibt, bereits als “selig”, also verstorben, geschrieben[107]. Theoretisch könnte Johann Hubenriß noch einmal verheiratet gewesen sein. Hahn geht jedoch nicht davon aus, dass es sich bei der Unbekannten um seine zweite Frau handelte. Ebenso schließt er - aufgrund der Lage der Gräber - den Philipp Hubenriß als Gatten aus. In Betracht zieht er Johanns Mutter - Margarete von Gersbach - deren Wappen er nicht ermitteln konnte. Heute trägt das Wappen von Gersbach einen Stiefel.







Hahn nannte seinerzeit folgende Wappen aus dem Moselraum, welche drei Adlerfänge zeigen:

  • Briedel von Wittlich
  • Bumagen (Bombogen in Wittlich)
  • Schwertzheim (Schwirtzheim)
  • Berncastel-Baldenau
  • Zell[106]


Ich füge hinzu:

  • Ankoyst zu Hartradstein
  • Burggrafen von Berncastel
  • Burch (?)
  • verschiedene Burgmannen und Ritter von Wittlich[108]

Grabplatte der Anastasia von Leiningen

Grabplatte der Gräfin Anastasia

Die Grabplatte der 1452 verstorbenen Anastasia von Leiningen befindet sich nicht mehr im Kloster. Sie wurde ins Römermuseum Schwarzenacker gebracht.

Nach den Angaben der Webseite digiCULT-Museen lautet die Inschrift der Grabplatte der 1435 als Gräfin von Saarwerden geborenen Anastasia von Leiningen[109].

an(n)o * d(o)m(in) * m * cccc * l [ii] / [virginum] // xi * mil(ium) * v(i)g(ilia) * obiit * generosa * d(omi)na * anasta/sia * de * linigen * et * comi/tissa * i(n) * sarwerden * c(u)i(us) * a(n)i(m)a * pauset * cu(m) * [- - -] // tis * am[en][109].

Übersetzung:

"Im Jahre des Herrn 1452 an der Vigil der 11.000 Jungfrauen [= 20. Oktober] verschied die edle Herrin Anastasia von Leiningen und Gräfin in Saarwerden, deren Seele mit den [Erwählten / Glücklichen] (in Frieden) ruhen möge. Amen."[109].

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der westlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.

Nach dem "Virtuellen Geroldsecker Museum" war Anastasia die Frau von Jakob I. von Moers-Saarwerden.







Grabplatte des Heinrich von Saarwerden

Mögliche Grabplatte des Heinrich von Saarwerden

Im Römermuseum Schwarzenacker befindet sich der untere Teil einer Grabplatte, welche noch das Wort „Saarwerden“, sowie den Teil eines Wappens erkennen lässt. Die Webseite digiCULT-Museen datiert diese Platte aufgrund ihrer Inschrift ins späte Mittelalter (1350 – 1450)[110].

Dieser Datierung passt zu Grafen Heinrich von Saarwerden. Der Stein wurde erst bei der Grabung 1954 gehoben, wie ein Foto aus diesem Jahr zeigt. Er liegt auf dem Foto an der Stelle, die bis heute die Grabstelle des Heinrich von Saarwerden markiert[111]. Die Datierung vor Ort nennt das Todesdatum 18.07.1397.

Das Wappen auf dem Grabstein Graf Heinrichs ist in den Regesten beschrieben - für einen Vergleich ist das hier abgebildete Fragment nicht ausreichend - allerdings wird die Schrift als "in Erz gegossen" beschrieben[112]. Das ist beim vorliegenden Stein nicht der Fall.

Die Inschrift wurde laut digiCULT-Museen entziffert als:

[- - - ] / [- - -] * in * sarwerd[en * ] d(om)inu[s- - -] / [- - -] anima * requies[cat in pace]

Übersetzung: ... Herr in Saarwerden ... (seine) Seele ruhe (in Frieden) ...[110]



Fragment einer Grabplatte aus dem späten Mittelalter

Fragment einer Wörschweiler Grabplatte ohne Zuordnung

Diese Grabplatte ist nur noch als Fragment erhalten. Sie befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker. Ohne lesbare Inschrift, wird dieser untere Teil einer Grabplatte, auf der Web­seite digiCULT-Museen dem späten Mittelalter zugeordnet[113].














Grabplatte des Gerhard Schlump von Orlebach

Grabplatte des Ritters "Slumpo" von Orlebach

Im östlichen Kreuzgang wird eine Grabstelle von einer Betonplatte markiert. Diese Grabungsmarkierung ist versehen mit der Angabe

„Ritter/Krieger (Miles) Gerhardus genannt Schlump (Slumpo) von Orlebach. Gestorben am 29.01.1328.“

Die Herren von Orlebach hatten ihre inzwischen abgegangene Burg beim heutigen Zweibrücken-Oberauerbach. “Schlump” oder “Slumpo” ist ein häufiger Name für die Herren von Bundenbach (Großbundenbach), mit Vorname meist “Hugo”.

Im Römermuseum Schwarzenacker befindet sich eine Grabplat­te welche auf digiCULT-Museen entziffert wird mit

ANNO * D(OMI)NI * M * CCC * XX * VIII * [- - - ] / [- - - ] LEBAC[H?][114]

Als Übersetzung ist angegeben:

"Im Jahre des Herrn 1328 ... Lebac[h?]"

Es wird bei digiCult nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Frau handelte[21]. Diese Annahme teile ich nicht - die abgebildete Figur trägt das Haar offen, eine verheiratete Frau des Mittelalters würde eine Rise tragen - vgl. dazu auch die Grabplatte der Gräfin Agnes und Propst Heinrichs und die Grabplatte der Ennela von Bundenbach, wo man dies jeweils gut erkennen kann, ebenso wie die Frisur des Heinrichs. Diese beiden Grabplatten sind ungefähr gleich alt. Der Kragen der Figur deutet auf eine Rüstung hin.

Ich ordne diesen Grabstein daher der Betonmarkierung des “Gehard Slump von Orlebach” zu. Denn statt “Lebach” entziffere ich eindeutig “Orlebach”. Vgl. dazu die Ausschnittvergrößerung.
Ausschnittvergrößerung "Orlebach"

Die Übereinstimmungen von Ortsangabe und Jahreszahl mit der Inschrift der Betonplatte kann kein Zufall sein, sie erlauben eine Zuordnung der Grabplatte zur Betonplatte.

Dass das Kloster im 14. Jahrhundert Verbindungen nach Orlebach hatte, ist belegt – beispielsweise durch einen Vergleich mit dem Ritter Emiyche Vünker von Warthenberg mit dem Kloster, bei welchem es um ein Gut der Wörschweiler Mönche in Orlebach ging[115].








In der Literatur beschriebene Grabplatten

Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier

Grabplatte nach Skizze Rudolf Buttmann

Hermann Hahn konnte diese Platte 1896 nicht mehr auffinden. Nach Angaben des damaligen Eigentümers Lilier, wurde die Platte im südlichen Querschiff, vor dem Durchgang zum Kreuzgang gefunden. Rudolf Buttmann hat auf Bitten Hahns die beiden zu diesem Zeitpunkt im Kreuzgang liegenden Stücke zeichnerisch dokumentiert. Über die Reste der Inschrift hat Hermann Hahn den Stein identifiziert als:

Heinrich, Sohn des Grafen Heinrich II. von Zweibrücken und der Agnes von Eberstein, Domherr zu Trier

Die Abbildung zeigt die Zeichnung Buttmanns, entnommen aus Hermann Hahns "Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler"”[116].

Der Vergleich mit der "Grabplatte im südlichen Querschiff" zeigt, dass die Brüche in der Platte dort anders verlaufen, als in der Skizze von Buttman abgebildet. Ein Vergleich der Abmessungen, die Hahn wie folgt angibt[116]:

Länge: 196 cm

Breite: 0,69 cm (hier kann er nur 69 cm gemeint haben)

Dicke: 17 cm

Breite Innenfläche: 55 cm

Breite Schriftrahmen: 7 cm











Die Grabplatte des Johann Lewenstein In seinem 1900 erschienen Aufsatz “Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900 (S. 65f)” beschreibt Hermann Hahn den Fund von zwei kleinen gelblichen, rotgeäderten Bruchstücken eines Grabsteins im nördlichen Querschiff der Basilika. Aus den Bruchstücken rekonstruierte er folgende Inschrift:

† Anno domini 142...obiit Johannes de Lewenstein (armiger, cuius anima requiescat in pace. Amen.)

Es ist dem Autor nicht bekannt, ob Teile dieses Steins noch existieren. Da eine andere Grabplatte von Hahn als die des Johann Lewenstein Filius (s.dort) identifiziert wird, muss es sich aufgrund des Todesdatums in den 1420er-Jahren bei dieser hier um den Senior handeln.

Johann von Lewenstein war der Sohn des Eberhard von Lewenstein und der Agnes von Kastel. Seit 1405 war er Vogt im Nalbacher Tal[117]. Nach den Saarbücker Regesten war er verheiratet mit Else von Hunolstein[118]. Als Vogt im Nalbacher Tal folgte ihm sein Sohn Johann.

Ein Grabplattenfragment ohne Zuordnung findet sich im Römermuseum Schwarzenacker (vgl. dazu "Fragment einer Grabplatte aus dem späten Mittelalter") - da Hahn jedoch von "zwei kleinen Bruchstücken" spricht, scheint das nicht hierzu zu passen.


In der Kirchenruine

Grabplatte im südlichen Querschiff

Die hier gezeigte - unbeschriftete - Platte liegt im südlichen Querschiff der Basilika. Es ist nicht erkennbar, ob überhaupt eine Beschriftung vorhanden war.

An gleicher Stelle soll die heute nicht mehr vorhandene Grabplatte des Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier, gefunden worden sein.[116].

Weiterhin verordnet Hahn die Grabplatte des Ysenbard von Kastel und die Grabplatte des Albert von Kastel (vor dem St. Bernhardsaltar) ins südliche Querschiff[119].

Die Platte liegt in dem Bereich, in welchem Schmoll gen. Eisenwerth Gräber der Stifterfamilie vermutete - unweit des Arkosoltumbengrabs. Der Bereich wurde von Grabräubern durchwühlt[120].









Quellen

  1. 1,0 1,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 7ff
  2. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 14
  3. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 5f
  4. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 13
  5. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 51
  6. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Werschweiler..., S. 126, Nr. 131
  7. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 14
  8. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 14
  9. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 151, Nr. 214
  10. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  11. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 166, Nr. 262
  12. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  13. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 229f, Nr. 502
  14. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  15. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 272, Nr. 655
  16. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/242
  17. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 16
  18. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 301, Nr. 770
  19. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 17
  20. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 329f, Nr. 879
  21. 21,0 21,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 125, Nr. 127
  22. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 171, Nr. 276
  23. 23,0 23,1 Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 17 - 31
  24. Gründungsurkunde, erstellt in Wattweiler - hier wird erwähnt, dass der Bruder des Grafen Ludwig des Älteren in Wörschweiler begraben wurde und dass er auf dem Feldzug des Kaisers in der Lombardei gefallen ist. Das ermöglicht eine Datierung seines Todes um 1176.
  25. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 89f, Nr. 9
  26. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 42
  27. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 33
  28. 28,0 28,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 101f, Nr. 49 u. 50
  29. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  30. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  31. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 113, Nr. 91
  32. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  33. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 36
  34. Belehnung des Heinrich von Saarwerden mit der Reichsburg Kirkel in den Regesta Imperii
  35. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 121, Nr. 112, 113, 114
  36. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 37
  37. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 122, Nr. 118
  38. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 37
  39. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 267, Nr. 634
  40. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 39
  41. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 328, Nr. 871
  42. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 39
  43. vgl. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 737
  44. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 41
  45. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 338f, Nr. 912
  46. ebenda, S. 339, Nr. 913 und Glasschröder, Franz Xaver, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter, S. 293, München 1903, S. 294, Nr. 736
  47. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 38
  48. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 38f
  49. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 267, Nr. 634
  50. Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. 47ff
  51. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  52. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, S. 10
  53. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  54. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  55. Wandnischengrab Kloster Eberbach
  56. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, S 10
  57. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 7f
  58. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  59. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 125f
  60. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  61. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 36f
  62. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 126f
  63. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 127
  64. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler..., S. 321, Nr. 845
  65. Glasschröder, Franz Xaver, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter, S. 293, München 1903
  66. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 323, Nr. 854
  67. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S.307, Nr. 792 bis S. 325, Nr. 861, in diesem Zeitraum erscheint Abt Heinrich regelmäßig in den Regesten.
  68. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 325f, Nr. 864
  69. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 343, Nr. 926
  70. 70,0 70,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. 47ff
  71. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 221, Nr. 472
  72. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler...,S. 211f., Nr. 444 und "Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013", S. 100 gibt hier als zusätzliche Quelle die Regesten von Zweibrücken, S. 140, Nr. 435 an
  73. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 90ff
  74. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 76f
  75. 75,0 75,1 75,2 75,3 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 66ff
  76. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Blieskastel, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 405
  77. www.heimat-pfalz.de/dezember-hattweiler.html
  78. „Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013“, S. 48 gibt hier als Quelle die Regesten der Erzbischöfe zu Trier an
  79. Rheinland-Pfälzische Personendatenbank, Artikel über Hermann Boos von Waldeck (Stand: 16.12.2010), http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/goorppd.pl?db=rnam&index=1&s1=-pkd1024-&zeilen=1
  80. Landgrafen-Regesten online Nr. 3623 <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/3623> (Stand: 12.9.2011)
  81. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 352, Nr. 935
  82. www.heimat-pfalz.de/dezember-hattweiler.html
  83. www.mimbach.de/content/view/14/52/
  84. zu prüfen
  85. vgl. Rudolf Zobel, “Wappen an Mittelrhein und Mosel”, Tafel 250, 2009, Books on Demand GmbH
  86. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 82
  87. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 311, Nr. 809
  88. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 328, Nr. 871
  89. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., vgl. S 221, Nr. 473 u. S. 226, Nr. 490
  90. Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. Hahn nimmt Bezug auf einen Autor Ludwig Molitor, der die Auffassung vertrat, die Slumpen hätten Bundenbach durch Heirat einer Tochter Engela des Grafen Wilher von Homburg erhalten und eben diese Engela (Ennela) hätte 1305 verfügt, in Wörschweiler begraben zu werden. Hahn widerspricht dieser Auffassung und beschränkt sich darauf, dass lediglich klar sei, dass es sich bei dieser Grabplatte um die Gemahlin des Slump von Bundenbach handelte.
  91. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/205
  92. 92,0 92,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 98ff
  93. 93,0 93,1 Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 743: Heinrich von Hunolstein überträgt dem Emmerich von Lewenstein ein Lehen seines Schwiegervaters Johann Hubenriß von Odenbach.
  94. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 78ff
  95. vgl. Rudolf Zobel, “Wappen an Mittelrhein und Mosel”, Tafel 250, 2009, Books on Demand GmbH
  96. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 355, Nr. 973
  97. Heimat-Pfalz, Jägersburg Hattweiler
  98. Mimbach.de
  99. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 83ff
  100. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 741
  101. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 743
  102. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  103. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Nalbacher Tal, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 426
  104. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte des Abtes Symey“
  105. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte der Frau von Hubenriß“
  106. 106,0 106,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wör­schweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Sie­gel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 80ff
  107. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 741
  108. Heraldikwiki
  109. 109,0 109,1 109,2 Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte der Anastasia von Leiningen“
  110. 110,0 110,1 Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte“
  111. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, Abbildung S.18
  112. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 311, Nr. 809
  113. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte“
  114. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte“
  115. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 303, Nr. 778
  116. 116,0 116,1 116,2 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 52 - 58
  117. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Nalbacher Tal, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 426
  118. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/463
  119. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 102 ("Fundstellen")
  120. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29