Hermann Hahn hat die beiden Inschriften dieser Grabplatte aufgelöst:
''“Anno domini 1507 die 20. mensis Januarii (20.01.15081507) obiit Wilhelmus de Lewenstein armiger, cuius anima requiescat in pace”''
''“† Anno domini 1519 uff ostermontag (25.04.) ist gestorben die ersam Frauw Dorothea witwe Wilhelmi seligen von Lewenstein, der Gott genad. Amen.”''
Im Beitrag "Die Edelknechte von Nünschweiler" erschienen in "Pirmasenser Geschichtsblätter", Jahrgang 7, Blatt 1f (vom 14. Januar 1932) von L. Kampfmann, erfährt man noch, dass dieser Edelknecht wohl spätestens im Jahr 1440 in Urkunden in Erscheinung trat. Der Aufsatz von Kampfmann beruht auf Hermann Hahn, den Regesten des Klosters Wörschweiler und hauptsächlich auf den Veldenzer Kopialbüchern. Nach dieser Quelle, hatte Theobald von Ninsweiler einen Bruder namens <b>Hans von Ninsweiler</b>. Sein Vorname wird in den Varianten Theobalt, Debold, Debolt und Diebold genannt. Ähnlich verhält es sich mit Nünschweiler, welches als Nenswilr, Nenschweiller, Nentzweiler, Nentzwilr, Nynswiller und weiteren Varianten auftaucht. Es wurde eben geschrieben, wie es sich anhörte.
Nach Kampfmann (bezugnehmend auf das Veldenzer Kopialbuch XVI/79) starb Debold von Nenschweiler nach 14-tägigem "Siechtum/Krankenlager" auf der [http://www.historische-orte.de/index.php?title=Lichtenberg Burg Lichterberg] [sic]. Gemeint hier ist hier Burg Lichtenberg (Pfalz) Kampfmann hält es sehr wahrscheinlich, dass er einer schweren Verletzung erlag, welche er bei der "Mainzer Fehde" erlitten haben soll. Was Kampfmann mit "Mainzer Fehde" meint, ist nicht nachvollziehbar, denn die [https://de.wikipedia.org/wiki/Mainzer_Stiftsfehde Mainzer Stiftsfehde] fand 1460/61 statt.